Auf der Hauptbühne auf dem Parkplatz am W+K-Gebäude spielen sechs Bands für euch:

17:00 – 17:45 | JazzCrew

18:00 – 18:45 | Finna

19:00 – 19:40 | The Esprits

20:00 – 20:40 | Deine Cousine

21:00 – 22:00 | KMPFSPRT

22:30 – 23:30 | RAZZ


~ RAZZ ~

22:30–23:30 Uhr

Die gewaltige und raue Stimme von Sänger Niklas Keiser sorgt immer wieder für erstaunte Gesichter, bereitet am Ende aber pures Gänsehaut-Feeling. Zusammen mit seinen Bandkollegen Steffen Pott, Christian Knippen und Lukas Bruns produziert er erfrischende, tanzbare Sounds und Songs mit aus­geklü­gelten Texten, die Gefühle und Geschichten aus dem Alltag nachempfindbar erzählen.

Die traumwandlerische Sicherheit, mit der sich die vier Freunde zwischen unterschiedliche Genres bewegen, ist atemberaubend. RAZZ kombinieren bereits auf ihrem ersten Album Alternativ Rock, und Doom Pop mit modernen Beats zu ihrem eigenen Sound.

Knapp zwei Jahre nach ihrem Debüt veröffentlichten RAZZ im September 2017 ihr zweites Album „Nocturnal“, auf welchem sie ihr Soundspektrum noch mehr erweitert haben. Die Musik ist breiter geworden, hat mehr elektronische Flächen und lebt von einer intensiven Dynamik und stilistischen Vielfalt.

RAZZ experimentelle Mischung aus alternativem Post-Wave und Rock lebt aber vor allem für den Moment auf der Bühne und für die energiegeladenen Augenblicke mit dem tobenden Publikum. Die Band spielte neben eigenen Touren in Europa bereits auch bei den wichtigsten und größten deutschen Festivals wie bspw. „Rock am Ring/Rock im Park“ und „Hurricane“.


~ KMPFSPRT ~

21:00–22:00 Uhr

2017 war ein Jahr des Durchatmens für KMPFSPRT. Die Kölner, die seit Beginn ihrer Bandgeschichte das Pedal mit ihrem (Post-) Hardcore/Punk immer bis zum Anschlag durchgedrückt haben, können mittlerweile auf zwei Alben, eine EP und eine Split-7“ mit Boysetsfire zurückblicken. Dazu kamen jede Menge Touren und Shows mit Szenegrößen wie Jennifer Rostock, Saves The Day, A Wilhelm Scream oder Adam Angst, unzählige Festivals von Melt! bis Bochum total und insgesamt über 200 Konzerte in jeder erdenklichen Kapazität: vom kleinen Punkrock-Club bis zur großen Halle.
Ein guter Zeitpunkt also, einen Gang zurückzuschalten und zu reflektieren, wohin die Reise gehen soll. Erklärtes Ziel: „Gaijin“. Das japanischen Wort für ‘Außenseiter‘, das man auch mit ‘Mensch von außerhalb‘ übersetzen kann, ist der Titel von KMPFSPRTs drittem Album (VÖ: 30.03.2018). Es beschreibt das aktuelle, oft unterschwellig negativ gefärbte Lebensgefühl in all seiner Konsequenz: Ob Wahlerfolge der AfD, Polizeigewalt oder das Desinteresse einer Hipster-Generation, die nur noch um sich selbst kreist – KMPFSPRT kommentieren die gesellschaftliche Realität mit der von ihnen bekannten Direktheit. Mit dem Album laden sie jeden ein, der gerade nicht so richtig weiß, wohin er eigentlich gehört, aber ein positives Ziel vor Augen hat und sich ebenso nach weniger Hass und Grenzen, auch in den Köpfen der Menschen, sehnt.


~ Deine Cousine ~

20:00–20:40 Uhr

“Auf sie mit Gebrüll / Du warst viel zu lange still!” Der Titeltrack des gleichnamigen Albums “Attacke” von DEINE COUSINE erzählt uns viel über sie. DEINE COUSINE ist selbstbewusst, laut, das Gegenteil von zaghaft.

Mit ihrem Debütalbum welches am 26.04. erscheint beweist sie nicht nur, dass sie zu Recht alles auf eine Karte gesetzt hat, als sie ihren Job als Maschinenschlosserin an den Nagel hängte, um Musik zu machen. Sie demonstriert auch: Rockmusik ist noch lange nicht tot. Rockmusik fängt gerade wieder an, interessant zu werden. DEINE COUSINE pustet das angestaubte Image mit Leichtigkeit weg und macht Hoffnung darauf, dass bals auch mal wieder ein Frauenname auf einem Festivalplakat zu finden sein könnte. Wieso gerade ihrer? Weil sie aufrichtig ist, echt und klar. Sie ist ein junger, weiblicher Campino, wie ihn der Rock gerade so dringend braucht. Ihre Songs erzählen vom Weg des Zweifelns, vom Aufraffen, Nicht-unterkriegen-lassen und dieser speziellen Magie von Nächten in schummrigem Licht, irgendwo zwischen Kiezlaternen und Dorftresen. Für Ina hat sich der Weg in die Stadt gelohnt, sie lebt ihren Traum. Und trotzdem bleibt das Wahl-Großstadtkind im Herzen für immer Dorftochter. “Attacke – denn dein Wille ist ne Waffe”. DEINE COUSINE will noch ganz viel.


~ The Esprits ~

19:00–19:40 Uhr

“Kult” ist nicht mehr nur ein geflügeltes Wort, sondern endlich wieder mit einem Newcomer personalisiert: The Esprits!. Die norddeutschen Jungs haben das Zeugs dazu, um im Schwimmbecken von „The“-Bands national ganz oben mit zu schwimmen, zählen sie doch mit zur tanzbarsten Rock-Formation der Szene. Die coolen Typen, stets adrett gekleidet mit gut frisiertem Haaransatz geben mit ihrer Rock’n’Roll Attitüde einen unnachahmlichen „Esprit“, voller Adrenalin und unverschämten Selbstvertrauen.


~ Finna ~

18:00–18:45 Uhr

Finna ist agitierender Kosmos und grinsende Rebellin mit Riesenstimme! Sie ist gold, sie ist schwarz, sie ist Frau, Mann, Kind und Köter, Möchtegernrapper*in und Totalverweiger*in. Als stimmlicher Monstertruck reißt sie mit Liebe, Faust und bestechender Ehrlichkeit umherstehende Fassaden ein und hinterlässt statt derer Glitzergefühle und Gänsehaut — mehr Energie gibt es in Hamburg zur Zeit nicht!


©Lena Hähnchen


~ JazzCrew ~

17:00–17:45 Uhr

Begonnen hat die heutige Bigband im Wintersemester 2010/2011 als kleine Jazz-Combo. „Vater“ der Gruppe ist Prof. Dr. Roland Hafen, Professor für Musikpädagogik mit besonderer Berücksichtigung musikwissenschaftlich-systematischer Inhaltsfelder, der die Gruppe bis heute leitet. Seine Intention bei Gründung: Musik-Studierende, die Lehrer*in werden wollen, sollten lernen, intensiv aufeinander zu hören und zu improvisieren. Außerdem sollten sie mit Jazz einen Musikstil kennenlernen, der entscheidende Einflüsse auf die heutige Popmusik hatte. 2012 initiierte Prof. Dr. Roland Hafen eine Kinderrechts-Revue, an der acht Schulen der Region, zwei Musikschulen und die Universität beteiligt waren. Aus der Jazz-Combo entwickelte sich im Jahr der Vorbereitung – die Revue wurde im Juni 2013 mit rund 350 Beteiligten aufgeführt – die Bigband.

Wer kann wie mitmachen?
Prinzipiell jeder und jede, der oder die ein Bigband-fähiges Instrument spielen kann und Lust auf Bigband-Musik hat! Die Crew setzt ein mittleres Schwierigkeitslevel voraus – und die Bereitschaft, regelmäßig den Mittwochabend für Proben freizuhalten.